Dana Delarue: Vernissage – Das Aktmodell 

Edith und Martina sind seit Jahren sehr intime Freundinnen, die eine Menge lesbischer Erotik miteinander verbindet.
Bis eines Tages ein Aktbild auftaucht, das Martina sehr ähnlich sieht.
Edith verliebt sich sofort in das Aktmodell, doch was ist das Geheimnis dieser Ähnlichkeit? Martina ließ sich so nie malen. Das Gemälde verschwindet so geheimnisvoll, wie es auftauchte und die Suche danach führt durch einige fremde Betten. Nur die Künstlerin, eine Malerin auf Mallorca mit einem Faible für weibliche Körper und erotische Vergnügungen, kann weiterhelfen. Sie kann das Rätsel aufklären und am Ende siegt die Liebe, die vier Frauen sehr glücklich werden lässt.


Blick ins Buch


Der Ball sauste haarscharf an Ediths Tennisschläger vorbei. Ein einwandfreies Ass!

„Was ist denn bloß los mit dir? Den hättest du doch kriegen müssen“, maulte Martina auf der anderen Seite des Netzes. Edith Jäger winkte müde ab.

„Ich bin heute nicht in den Topf mit Zaubertrank gefallen, du aber offensichtlich schon“, gab sie entnervt zurück.

„So viele Asse hast du mir noch nie um die Ohren geschmettert!“

Eigentlich hatte sie eine ruhige Runde Tennis spielen wollen, doch ihre beste Freundin schien sie als Trainingspartnerin für ein Wimbledon-Match auserkoren zu haben.

„Außerdem ist es viel zu heiß“, maulte sie.

„Ich schwitze und bin klitschnass!“

Beide Frauen waren aufeinander zugegangen und trafen sich am Netz. Martina lächelte, als sie sich die Hände gaben.

„Ich mag dich so. Warte, bis wir unter der Dusche stehen. Da mache ich dich noch nasser“, versprach sie. Edith lächelte versonnen. Das gemeinsame Duschen war etwas, was sie besonders liebte. Es war erregend, wenn Martina sie mit dem duftenden Duschgel einrieb, mit ihren Händen den seidigen Schaum auf ihrem ganzen Körper verteilte und an einigen Stellen ganz besonders sanft und zärtlich den Schaum einmassierte. Sie würde das Gleiche bei ihrer Freundin tun und beide Frauen genossen jedes Mal diesen Höhepunkt des Tennis-Matches sehr.

Edith Jäger war die Erbin eines recht beachtlichen Vermögens und hatte es darum nicht nötig zu arbeiten. Sie genoss es, die Tage mit angenehmen Dingen zu füllen, die ihr weder Pflichten noch Anstrengungen auferlegten.

Martina Olikova war die Vorsitzende eines Tennisvereins. Ihr gehörten die Halle und die Plätze, womit sie jederzeit Zugang zu einem der Courts und natürlich zum VIP-Bereich in den Umkleideräumen hatte. Die Halle und die Plätze waren äußerst gepflegt und genügten den hohen Ansprüchen einer exklusiven Klientel. Manche behaupteten, mit Tennis ließe sich kein Geld verdienen, doch die hatten dann nur das falsche Publikum.

„Gehst du am Sonntag zu der Vernissage in der Baumann-Villa?“

Martina erwähnte das ganz beiläufig, doch sie wusste, dass Edith immer offen für wirklich talentierte Künstler war. Und nur solche kamen dort zur Ausstellung.

„Ich habe leider keine Zeit, aber für dich wäre das doch etwas, oder?“

Die Baumann-Villa gehörte einer sehr erfolgreichen Galeristin und das ganze Erdgeschoss war nur als Ausstellungsfläche für Maler, Zeichner und Bildhauer vorgesehen.

„Ich habe keine Einladung bekommen“, stellte Edith fest.

„Nicht schlimm, nimm meine. Ich gebe sie dir gern.“

Sie betraten die Umkleide-Kabine, die geräumig und komfortabel eingerichtet war. Daran schloss sich ein großes Duschbad an, das sie ganz für sich allein nutzen konnten. Behutsam halfen sie sich gegenseitig aus den verschwitzten Tennisshirts, wobei ihre Hände nicht allein damit beschäftigt waren. Zart strichen ihre Fingerspitzen über ihre schweißnassen Körper, an denen ihre Brustwarzen hart wurden und sich aufrichteten.

„Meine Güte, bist du schön“, flüsterte Edith und betrachtete den durchtrainierten Körper ihrer Freundin. Martina war groß und schlank, hatte dabei einen wunderbar fraulichen Körper mit großen Brüsten, einer schlanken Taille und sanft gerundeten Hüften. Sie trug ihre blonden Haare als kurze Helmfrisur und war, bis auf die Brauen, ansonsten am ganzen Körper haarlos. Sie spreizte ihre langen Beine, als Ediths Hand zu ihrem Schoß hinabglitt. Behutsam und zart forderten ihre Finger Einlass in den feuchten Lusttempel der Tennisspielerin. Martina indes liebte die weichen Kurven Ediths. Ihre Hände streichelten und massierten die Halbkugeln ihrer Pobacken und ihre Finger strichen sachte durch den Schlitz zwischen ihnen. Die beiden küssten sich zärtlich, doch Martina war bereits heiß. Sie wollte noch viel mehr mit dem Körper ihrer Freundin anstellen. Viel zu selten sahen sich die beiden Frauen, die so gerne miteinander spielten. Am liebsten liebten sie einander und doch hatte jede die Freiheit, auch einmal woanders zu naschen. Es gab keine feste Verbindung zwischen ihnen, aber waren sie sich derart zugetan, dass es nur sehr selten zu Seitensprüngen kam. Jede lebte ihr ganz eigenes Leben und weder das eine noch das andere war besonders ausschweifend. „Komm ins Bad, ich will dich“, keuchte Martina und zog ihre Freundin in die Nasszelle. Das lauwarme Wasser perlte über ihre Körper und spülte das Salz ab, das der Schweiß hinterlassen hatte. Ihre Küsse waren leidenschaftlich und fordernd, ihre Lippen glitten alsbald über den Körper der anderen. Zungen leckten an Brustwarzen und Nippeln, saugten sich an Brüsten fest, spielten in Bauchnabeln und leckten über Bäuche und Venushügel. Tief drang Martinas Zunge in Ediths Vagina, drängte sich durch die Schamlippen und glitt so tief, wie es nur ging in sie hinein. Ediths Hände lagen auf Martinas Kopf und führten ihren Mund dorthin, wo sie ihre Freundin spüren wollte.


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